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Pressemeldungen Wr Neustadt

Gemeinsame Diplom- und Abschlussfeier an der Gesundheits- und Krankenpflegeschule Wr. Neustadt

WIENER NEUSTADT. In diesem Jahr nahmen 34 Absolventinnen und Absolventen der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege ihre Diplome entgegen. Zum ersten Mal wurden, neben den Diplomen, auch die Abschlusszeugnisse für die 22 Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer der Pflegeassistenz übergeben. Dieses große und erfreuliche Ereignis ging im Stadttheater in Wiener Neustadt über die Bühne.

Sehr lange haben die Absolventinnen und Absolventen beider Fachrichtungen auf diesen feierlichen Tag gewartet. Im Beisein ihrer Familienangehörigen und vieler Ehrengäste wurden ihnen ihr Diplom und ihr Abschlusszeugnis im feierlichen Ambiente  des Stadttheaters überreicht. Abgeordneter zum Nationalrat Johann Rädler, der in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner teilnahm, zeigte in seiner Festrede die Vorteile beider Ausbildungen auf: „Es ist uns ein besonders wichtiges Anliegen, umfangreiches theoretisches und praktisches Wissen unter Förderung der Kreativität im Bereich der Gesundheits- und Krankenpflege zu vermitteln. Daher ist es mir eine große Ehre den Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome und Abschlusszeugnisse übergeben zu dürfen.“

Im Zuge der dreijährigen Ausbildung zur diplomierten Krankenpflegerin und zum diplomierten Krankenpfleger sammelten die Schülerinnen und Schüler in insgesamt 4.600 Stunden viele Erfahrungen im theoretischen und praktischen Bereich. Mehr als die Hälfte der Ausbildungsstunden galten der Praxis, wodurch sie für den späteren Berufsalltag bestens vorbereitet wurden.

Im Berufsbild zur Pflegeassistentin und zum Pflegeassistenten, in rund 900 Stunden Theorie und 700 Stunden Praxis, ist auch die Mitwirkung bei Diagnostik und Therapie verankert. Dadurch unterstützen sie den gehobenen Dienst der Gesundheits- und Krankenpflege sowie die Ärztinnen und Ärzte. Ein Schwerpunkt in der Ausbildungszeit sind die fachpraktischen Übungen, in denen beispielsweise die Erhebung und Überwachung medizinischer Basisdaten trainiert werden.

Die Direktorin der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege, Daniela Schnell, betonte in ihrer Abschlussrede: „Wissen allein schafft für das Berufsfeld der Pflege noch kein tragfähiges Fundament. Erst in Verbindung mit einer positiven persönlichen Haltung und der Bereitschaft mit anderen Berufsgruppen zu kooperieren ist der feste Grund für eine Weiterentwicklung im Berufsalltag gegeben.“


Bildtext
Abgeordneter zum Nationalrat Johann Rädler (5.v.r. sitzend) und die Direktorin der Schule für allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege Daniela Schnell (6.v.r. sitzend) gratulierten mit zahlreichen Ehrengästen den Absolventinnen und Absolventen zum Abschluss ihrer Ausbildungen.

Medienkontakt
Barbara Fenz
Landesklinikum Wiener Neustadt
Tel.: +43 (0)2622 9004-0
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