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Pressemeldungen Wr Neustadt

Einsatz des innovativen Roboters „Da Vinci Xi“ im LK Wiener Neustadt bereits in vier Fachrichtungen

WIENER NEUSTADT – Seit 2015 ist der High-Tech Operationsroboter „Da Vinci Xi“ im Landesklinikum Wiener Neustadt im Einsatz. Die besonders präzise OP-Methode und die bereits erzielten Erfolge erheben den Roboter abteilungsübergreifend zu einer besonders wertvollen und zukunftsträchtigen Investition. Die Premiere von „Da Vinci Xi“ in der HNO Abteilung des Klinikums fand kürzlich unter der Leitung von Prim. Univ.-Prof. Dr. Johannes Reiß-Kornfehl, MBA statt.

„Wir sind, als eine der ersten HNO Abteilungen Österreichs, glücklich den Operationsroboter ab sofort auch für unsere HNO Patientinnen und Patienten zu einer schonenderen Behandlung und höchster Patientensicherheit einsetzen zu können. Damit können erstmalig im Landesklinikum Wiener Neustadt auch bösartige Tumorerkrankungen im HNO-Bereich mit dem Da Vinci Xi‘ behandelt werden“, berichtet Prim. Univ. Prof. Dr. Johannes Reiß-Kornfehl, MBA erfreut. 
 
„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den NÖ Landes- und Universitätskliniken sind rund um die Uhr mit viel Engagement für die Patientinnen und Patienten im Einsatz. Um ihre Aufgaben bestmöglich zu erfüllen, müssen wir aber auch eine entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen. Mit dem „Da Vinci Xi“ bieten wir im Landesklinikum Wiener Neustadt eine Operationsmethode auf höchstem technischen Niveau“, freut sich LH-Stv. Stephan Pernkopf. 

Der OP-Roboter wird federführend in der urologischen Abteilung eingesetzt und wurde bald nach der Anschaffung auch in der Chirurgie verwendet. Inzwischen wird auch in der Gynäkologie erfolgreich mit dem Roboter operiert. Nach der 700sten robotischen Operation hat nun die Abteilung für Hals-, Nasen-, Ohrenkrankheiten, diese Technik für sich entdeckt. Damit können Patientinnen und Patienten vier verschiedener Fachrichtungen im Landesklinikum Wiener Neustadt von der Investition in das moderne OP-Roboter-System „DaVinci Xi“ profitieren.
 
„Da Vinci Xi“ wird mit vier Roboter-Armen über eine Konsole mittels Kameraführung gesteuert. Die Kamera ermöglicht der Operateurin bzw. dem Operateur eine „kristallklare“ hochauflösende 3D-Sicht in HD-Qualität mit bis zu 10-facher Vergrößerung des Operationsfeldes. Dadurch kann sehr gewebsschonend und mit geringem Blutverlust operiert werden, selbst kleinste Nerven und Gefäße können erhalten werden.

Der Vorstand der urologischen Abteilung, Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Hofbauer ist stolz, die Anschaffung des OP-Roboters für das Landesklinikum Wiener Neustadt initiiert zu haben: „Diese neue Operationstechnologie verspricht uns heute und in Zukunft operative Tumorbehandlungen mit modernsten Konzepten zum größtmöglichen Patientennutzen durchführen zu können!“

Prim. Univ.-Doz. Dr. Friedrich Längle von der Chirurgischen Abteilung stimmt ebenfalls zu: „Durch das neueste Robotermodell der vierten Generation, können im Bereich der Tumorentfernungen besonders komplexe Operationen durchgeführt werden. Die Vorteile für die Patientinnen und Patienten sprechen für sich.“

Der Abteilungsleiter der Gynäkologie, Prim. Dr. Christian Gamper, freut sich, dass inzwischen auch Patientinnen der Gynäkologie von dieser wertvollen Technologie profitieren können: „Der Operationsroboter ist eine wertvolle Bereicherung für unsere Abteilung. Er ermöglicht auch die kompliziertesten Operationsschritte, die mit bisherigen laparoskopischen Methoden nur eingeschränkt möglich waren.“

„Das Landesklinikum Wiener Neustadt war das erste öffentliche außeruniversitäre Krankenhaus in Österreich, in dem diese Technologie der Zukunft zum Einsatz kam. Im Gesamtkonzept des Klinikums ist der Operationsroboter ein wesentlicher Meilenstein um Patientinnen und Patienten nach dem neuesten medizinischen Stand zu behandeln“, erläutert der Ärztliche Direktor Dr. Peter Gläser, MBA stolz.


Bildtext
v.l.n.r.: OA Dr. Christian Hasenzagel, Abteilung für Urologie; LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Prim. Univ.-Doz. Dr. Johann Hofbauer, Vorstand der Abteilung für Uroloige


Medienkontakt
Barbara Fenz
Landesklinikum Wiener Neustadt
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